SPD Wetterau: „Niddertalbahn ist eine wichtige Lebensader der Region!“

Das „Stockheimer Lieschen“ am Bahnhof in Altenstadt Bild: Jan Labitzke

Zwischen Glauburg-Stockheim und Bad Vilbel transportiert die „Niddertalbahn“ zahlreiche Pendler, Schüler und Ausflügler. Die Fahrgastzahlen auf der rund 31 km langen Strecke steigen, ebenso wie die damit verbundenen Anforderungen und Chancen. Nun hat das Land Hessen angekündigt, die Planungskosten für eine Elektrifizierung zu übernehmen. „Die Nachricht aus Wiesbaden freut uns sehr“, so Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer (SPD). „An dem Ziel Elektrifizierung arbeiten wir gemeinsam mit den Anrainer-Bürgermeistern und zahlreichen weiteren Akteuren schon lange.“ Wie Krätschmer weiter erläutert, ist die Elektrifizierung eine wichtige Voraussetzung, um die Angebote auf der Strecke attraktiver zu gestalten. „Neben modernen, doppelstöckigen, elektrischen Triebwagen geht es insbesondere um bessere und schnellere Verbindungen.“ Dazu bedarf es neben der Elektrifizierung auch des Ausbaus auf zwei Gleise in manchen Teilabschnitten sowie einer Ertüchtigung verschiedener Brückenbauwerke.

„Die Niddertalbahn ist eine sehr wichtige Schienenverbindung für unsere Region. Durch einen Ausbau der umstiegsfreien Verbindungen nach Frankfurt wird das Wohnen in Oberhessen noch attraktiver“, ist sich der mobilitätspolitische Sprecher der Wetterauer SPD Rouven Kötter sicher. „Die Schiene ist und bleibt das Rückgrat unserer Mobilität. Je verlässlicher, komfortabler, schneller und attraktiver die Verbindungen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz sind, desto mehr Menschen werden freiwillig das Auto stehen lassen und auf die Bahn umsteigen“, so Kötter.

Die Wetterauer SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl, die selbst in Altenstadt direkt an der Strecke wohnt, betont den Einsatz vieler Sozialdemokraten auf dem Weg zur Elektrifizierung: „Neben Carsten Krätschmer haben sich viele weitere SPD-Bürgermeister und Kommunalpolitiker dafür eingesetzt, so auch die aktuellen Bürgermeister an der Strecke Norbert Syguda (Altenstadt), Klaus Büttner (Niederdorfelden), Cornelia Rück (Schöneck) und Gerhard Schultheiß (Nidderau). Die Niddertalbahn ist eine Lebensader für die gesamte Region, auch Menschen aus Gedern oder Ortenberg steigen in Stockheim ein. Die Strecke muss dringend gestärkt und für die Zukunft fit gemacht werden. Durch die Übernahme der Planungskosten durch das Land kommen wir damit einen großen Schritt weiter.“

Im einstimmig beschlossenen Wahlprogramm der Wetterauer Sozialdemokraten für die Kommunalwahl finden sich neben der Forderung zum Ausbau der Niddertalbahn zahlreiche weitere konkrete Punkte, um den Verkehr in der Wetterau und darüber hinaus modern, attraktiv, umfeld- und umweltgerecht zu gestalten.

Sie finden das komplette Programm hier: https://www.spd-wetterau.de/wp-content/uploads/sites/543/2020/11/201102_Kommunalwahlprogramm-Gemeinsam-weiterdenken_HP.pdf

 

 

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